Gussbauteil mit lokaler Verstärkung

Die Erfindung beschreibt die Herstellungstechnologie für faserverstärkte Gussteile
(Druckguss, Niederdruckguss), welche lokal oder flächig eingebrachte technische, textile
Halbzeuge nutzen, um die Struktursteifigkeit und Festigkeit des Bauteils zu erhöhen. Die hier
vorgestellte Erfindung kann dies durch ein sich selbst tragendes, umformbares und
beschichtetes technisches Gewebe realisieren und damit einen effizienteren Leichtbauansatz
innerhalb dieser Verfahrenstechnologie realisieren.
Durch das Einweben von Metalldrähten in Schuss- und Kettrichtung in das Verstärkungsgewebe
(vorrangig Kohlefaser; jedoch auch Glasfaser, Basaltfasern oder Keramikfasern)
fungieren die Metalldrähte als Positionierungshilfe im Gusswerkzeugen, vorrangig im
Druckguss, und stabilisieren das Gewebe für die Metallinfiltration. Die Metallbeschichtung der
textilen Halbzeuge verbessert deren Verbindung mit der Gussmatrix.
Anwendungen
Metallsparende Herstellung von leichten, filigranen Druckgussteilen, die durch die
eingebrachte textile Armierung eine erhöhte Bruchfestigkeit aufweisen.
Vorteile
• effiziente Leichtbauweise für Druckguss / Niederdruckguss
• Diese Art textiler Bewehrung vermeidet Verschiebungen durch das einströmende Metall
während des Gusses.
• Diese Methode ermöglicht dreidimensionale Formen wie Bögen, Spiralen o.a..
• Die Erfindung verbessert die Strukturfestigkeit und die Bruchzähigkeit.

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